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Windows™ - riesiges Programmangebot und mehr als 90% Marktanteil


Geschichte


Windows™ wurde ursprünglich als eine grafische Oberfläche für das Betriebssystem MS-DOS™ entworfen. Im Laufe der Jahre wurden DOS und Windows™ zu einem Betriebsystem vereint. Dieses wird in der aktuellen Form von einem riesigen Team professioneller Entwickler weiter entwickelt. Zur Zeit (Q1-2012) steht Windows™ in der Version 7 in den Regalen.


Argumente für Windows™:


  • über 90% Marktanteil
  • professioneller Support realtiv günstig und leicht erhältlich
  • auch mit geringem Know-How teilweise selbst administrierbar
  • sehr gute Hardwareunterstützung
  • excellente Spieleplattform
  • leicht verständlich
  • sehr Benutzerfehlertolerant
  • standardkonform
  • unzählige Applikationen verfügbar
  • generell breite Akzeptanz
  • einfache Installation
  • "Office" setzt nahezu Standards (Word, Excel, usw)


Mögliche Probleme mit Windows™:


Sicherheit

Da Computerverbrecher hauptsächlich an den Daten der Benutzer bzw. Unternehmen interessiert sind (Kreditkarten, Wirtschaftsspionage, usw), stellen Windows™-Computer mit über 90% Marktanteil deren "Nummer-Eins" Ziel dar. Das Problem wurzelt in der nahen Vergangenheit, denn als Ende der 80er bis in die frühen 90er Jahre die ersten modernen Windows™-Versionen entwickelt wurden, war die heutige grosse Präsenz des Internets noch nicht absehbar und deshalb wurde die Internet- bzw Netzwerksicherheit fast völlig vernachlässigt.
Es werden aktuell etwa 150 neue Viren, Würmer, Trojaner und dergleichen pro Monat für Windows™ programmiert - das sind etwa 5 neue Schädlinge pro Tag. und diese machen den Einsatz von leistungshungriger und kostspieliger Sicherheits-Software und/oder Hardware nötig. Die Risiken können trotzdem nur gemindert und nicht zu 100% eliminiert werden.


Hohe Hardwareanforderungen

Aktuelle Windows™systeme brauchen schnelle Prozessoren und sehr viel Hauptspeicher um zufriedenstellend zu laufen. Diese an sich schon recht hohen Hardwareanforderungen werden durch etwaige weitere Programme wie Office, Virusscanner, usw. noch weiter angehoben.


Lizenzkosten

Eine Windows™-Lizenz muss bezahlt werden und man erhält dann trotzdem nur ein Rumpfsystem. Erweiterungen wie z.B. eine Office Suite, Bildbearbeitungssoftware oder Firewalls, Antivirus/Antispyware und so weiter müssen extra dazu erworben werden.
Zur Zeit (Q1-2012) kostet eine Winows-7™ Home Premium Lizenz etwa 100,- €, Office 2010 etwa 300,- € und Windows™ Server 2008 Standard etwa 650,- €.


Softwareintegration

Teile von Windows™ wie z.B. der Webbrowser "Internet Explorer" sind so im Betriebsystem verankert, dass diese Komponenten de facto nicht entfernt oder ausgetauscht werden können, was schon zum einen oder anderen Rechtsstreit geführt hat. Es wurde unter anderem auf Grund eines Gerichtsbeschlusses für den europäischen Markt eine eigene Windows™ XP Verion ohne den "Windows™ Media Player" aufgelegt.


Ausnützen der Marktführerschaft

Es war uns im Rahmen eines Feldversuches (kurz vor dem Zeitpunkt der ersten Niederschrift im Q1-2009) bei fünf von sechs namhaften Händlern beziehungsweise Herstellern nicht einmal mit grossem Aufwand möglich ein Notebook ohne vorinstalliertes Windows™ zu beziehen. Die Firma Microsoft® zwingt scheinbar die Hardwarehersteller und Händler auch gleich ihre Softwareprodukte mit zu vertreiben, was die Anschaffungskosten der Endgeräte unnötig um den Preis der Windows™-Lizenz erhöht.
Bei Serversystemen ist das übrigens nicht der Fall, die können in den meisten Fällen auch ohne Betriebssystem bestellt werden.